„Glauben Sie uns nicht einfach – überprüfen Sie es selbst." Das ist unsere Philosophie seit 1986. Doch was genau sehen Sie, wenn Sie Ihre Chargennummer auf aromasan.ch eingeben? Sie öffnen den gaschromatographischen Analysebericht Ihres eigenen Fläschchens.

Für Laien wirkt dieses Dokument wie eine komplexe Grafik voller Spitzen und Zahlen. Hier erfahren Sie, wie Sie es wie ein Experte lesen und verstehen, warum es die wahre Geburtsurkunde Ihres Öls ist.

1. Die Peaks: Der Fingerabdruck der Moleküle

Jeder Peak in der Grafik steht für ein aktives Molekül im ätherischen Öl (etwa Linalool, Cineol oder Thymol). Je höher der Peak, desto höher die Konzentration dieses Moleküls. Ein Hochpräzisionslabor wie Aromasan prüft, ob diese Peaks genau die von der Natur vorgegebenen Verhältnisse erreichen, um die therapeutische Wirksamkeit zu garantieren. Ist ein Peak zu niedrig, fehlte der Pflanze Sonne oder ein geeigneter Standort – die Charge wird aussortiert.

Zum Beispiel muss ein Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) in therapeutischer Qualität einen Linalool-Gehalt zwischen 25 % und 38 % sowie einen Linalylacetat-Gehalt zwischen 25 % und 45 % aufweisen. Werden diese Verhältnisse nicht eingehalten, entfaltet das Öl nicht die erwartete Wirkung auf Nervensystem oder Haut.

2. Auffällige und fehlende Peaks: die zwei Warnsignale

Jedes Molekül im Öl erzeugt einen identifizierbaren Peak in der Grafik. Unsere Experten prüfen dieses Profil in beide Richtungen: Peaks, die nicht zum erwarteten Molekülprofil der Pflanze gehören, können auf Verunreinigungen hindeuten – Pestizide, Rückstände von Lagerkunststoffen oder Streckungslösungsmittel. Umgekehrt ist auch das Fehlen erwarteter Peaks ebenso verdächtig: Es kann auf ein verdünntes, gestrecktes oder durch eine zu hastige Destillation beeinträchtigtes Öl hinweisen. Bei Aromasan führt jede Abweichung in die eine wie in die andere Richtung zur sofortigen Ablehnung der Charge.

3. Die Stabilität des Chemotyps

Die Chromatographie zeigt die genaue biochemische Identität der Charge – weit über den botanischen Namen hinaus. Dieses Dokument garantiert Apotheker:innen und Therapeut:innen, dass das verschriebene Öl genau die Struktur besitzt, die zur Behandlung des Patienten erforderlich ist, ohne jegliches Toxizitätsrisiko.

Genau deshalb gilt die Gaschromatographie gekoppelt mit Massenspektrometrie (GC-MS) als international anerkannte Referenzmethode für die Analyse ätherischer Öle, empfohlen vom Europäischen Arzneibuch.

Volle Transparenz statt Industriegeheimnis

Die Industrie verbirgt ihre Analysen, weil sie ihre Mischungen mit synthetischen Zusätzen standardisiert. Aromasan zeigt seine Ergebnisse offen, denn wir haben nichts zu verbergen. Jede Chargennummer ist eine offene Tür zu unserem Schweizer Labor. Wahrer Luxus bedeutet, die Reinheit dessen überprüfen zu können, was man kauft.

Um die konkreten Risiken der Diffusion minderwertiger Öle zu verstehen: Die unsichtbare Gefahr: Was Sie wirklich einatmen bei günstigen ätherischen Ölen aus dem Discounter.